Kinocheck: Hitman - Jeder stirbt alleine…

January 9, 2008 – 0:33

Neuer Tag, neues Glück. Diesmal ist die Wahl auf die Kinoversion des EIDOS Titels ‘Hitman’ gefallen. Besetzt mit relativ unbekannten Gesichtern wird der Film wohl weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen, obwohl der Eine oder Andere Darsteller aus diversen Serien bekannt sein dürfte (Prison Break, Lost, Desperate Housewives, und sicherlich noch andere).

Der Film wurde unter anderem von Luc Besson und Vin Diesel produziert und macht einen Eindruck als sei er ein Mix aus Riddick und Triple X mit anleihen aus Burn Notice. Die FSK18 Einstufung kommt auch nicht aus dem Nichts - es geht gut zur Sache in dem Film. Es wird einiges in Schutt und Asche gelegt und jede Menge Blut vergossen, vermutlich ganz wie im Spiel - das ich allerdings nicht kenne… Auf das Spiel gibt es mindestens eine Anspielung, als 47 (unser Hitman) sich vom Balkon des Hotels schwingt um einen Stock tiefer ins Zimmer zu krachen. Die Kinder in dem Zimmer spielen, wie auch anders zu erwarten ‘Hitman’. Während 47 auf der Konsole von hinten zu sehen ist rennt er sozusagen ‘in Echt’ durch die Bude. Witzig, wenn auch nicht sehr originell.

Ich habe auch gelesen, dass der Regisseur des Films nach Abschluss der Dreharbeiten gefeuert wurde, weil der Film zu brutal geworden sei. Das Studio strebte wohl ein PG-13 Rating (FSK16) an - jetzt wurde ein R Rating (FSK18) draus. Der Film ist wirklich recht brutal, aber das ist das Spiel ist sicherlich auch nicht zimperlich. Aus meiner Sicht geht das also klar ;-)

Inhaltlich gibt der Film wieder mal nicht viel her. Der übliche Rachefeldzug eines nicht zimperlichen Kämpfers. Meiner Meinung nach aber trotzdem eine der besseren Kinoadaptionen eines Videospiels, wenngleich auch nicht sehr spannend ist sie dennoch Unterhaltsam.

Kann man sich auf jeden Fall ansehen, wenn man auf Schießen und Blut steht. Macht auch Spaß auf der großen Leinwand und hat mir besser gefallen als AvP 2 gestern.

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