Das ‘vmware Server 2.0.2 – CentOS 5.4′ Problem

November 11, 2009 – 18:50

Seit dem Update von CentOS 5.3 auf CentOS 5.4 verzeichnete ich leider jede Menge Abstürze von Guest Systemen auf unserem CentOS 5.3 Produktivsystem. Nach kurzem Nachforschen stellte sich schnell heraus, dass das Problem die glibc von CentOS (resp. RHEL) 5.4 ist. Ein Update des vmware Servers auf die vor kurzem veröffentlichte Version 2.0.2 brachte ebenfalls keinerlei Verbesserung.

Ich habe nun folgende Lösung aus einem Forumsbeitrag übernommen:

  • auf dem CentOS 5.4 vmware Host das Verzeichnis /usr/lib/vmware/lib/libc.so.6 anlegen
  • von einer CentOS 5.3 Installation die Datei /lib/libc-2.5.so auf den CentOS 5.4 Host nach /usr/lib/vmware/lib/libc.so.6/libc.so.6 kopieren. Für alle, die kein CentOS 5.3 mehr parat haben ist hier die entsprechende Datei aus dem glibc-2.5-34 RPM zum download.
  • auf dem CentOS 5.4 Host die Datei /usr/sbin/vmware-hostd öffnen und vor der letzten Zeile die glibc in den Library Path einbinden:
    vm_append_lib "libc.so.6"                     <-- diese Zeile ist neu
    eval exec "$DEBUG_CMD" "$binary" "$@"
  • zu guter Letzt mittels /etc/init.d/vmware stop, gefolgt von /etc/init.d/vmware start den vmware Server neu starten

Danach sollten die Abstürze verschwinden.

Ebenfalls tritt ein Problem mit der aktuellen Version des CentOS Plus Kernels auf, wodurch sich das Module vmnet mittels vmware-config.pl aufgrund einer geänderten Datenstruktur in einem Include File des Kernels nicht mehr übersetzen lässt. Auch dieses Problem lässt sich in den einschlägigen Newsgruppen nachlesen. Zur Lösung wurde durch ein vmware Comunity Mitglied eine gepatchte Version des vmnet Moduls zur Verfügung gestellt. Diese Datei (hier zum Download) ersetzt entsprechend die Datei vmnet.tar im Verzeichnis /usr/lib/vmware/modules/source. Anschließend kann wie gewohnt mit vmware-config.pl auf dem Host das Modul gebaut werden.

Alles in allem ist es Recht traurig, dass es vmware versäumt den vmware-server zeitnah zu aktualisieren. Wie zu sehen ist sind für beide Probleme durchaus Lösungen vorhanden, welche sich auch problemlos in die Release Version von vmware Server integrieren ließen. Allerdings ist der vmware Server ja nunmal kostenlos und hat daher womöglich eine niedrige Priorität bei vmware. Ebenfalls ist CentOS 5.4 sicherlich als Hostsystem unsupported (nicht geprüft). Dennoch wird vmware Server von vielen eingesetzt und der Unmut ist entsprechend hoch. Ich für meinen Teil überlege mir auf KVM oder XEN umzusteigen. Ob das besser ist wird sich zeigen.

Und nun?

May 30, 2009 – 16:02

Es ist lange, lange, lange her, dass ich etwas geblogt habe. Ich überlege auch immer öfter ob ich dieses ganze ‘Projekt’ nicht sterben lassen sollte – was ich eigentlich ja sowieso schon implizit durch aktive Nichtbeachtung des ganzen Themas mache. Aber irgendwie scheint in mir immer noch der Wille zu bestehen etwas zu schreiben. Die Frage die bleibt ist, was denn dieses Etwas sein könnte.

Im letzten Jahr hat sich so viel in meinem Leben verändert, habe ich mich verändert, dass es mir schwer fällt an das Ganze wieder anzuknüpfen. Vermutlich denken einige jetzt ‘dann stampf das Ding doch ein!’ und vermutlich haben sie in einer bestimmten Art und Weise auch Recht.

Ich denke weiter nach; und wenn dieser Blog bald nicht mehr da sein sollte, dann wisst ihr wenigstens warum ;)

Neues Template

March 30, 2008 – 11:56

Nachdem ich auf Wordpress 2.5 aktualisiert habe musste ich mein altes Template wegwerfen, da es keine Widgets konnte. Deshalb sieht jetzt alles ein bisschen anders aus :-)

Filmcheck..

March 30, 2008 – 11:54

Rechts gibt es jetzt eine Textbox mit den letzten 15 Filmen, die ich gesehen habe und einer Bewertung von 0-10 von 10 möglichen Punkten. Zugegeben – es ist von augmentedweb geklaut.

Project X (Chapter Two: First Contact)

February 19, 2008 – 23:39

Nachdem ich nun den richtigen Satz Medien besorgt habe konnte ich auch OS X 10.5 installieren. Die Installation lief schmerzfrei, wenngleich auch etwas arg zäh ab. Erfreulicherweise wurde sofort das WLAN bei der Installation entdeckt und auch korrekt konfiguriert. Auch das Update von 10.4 auf 10.5 lief erstaunlich reibungslos.

Was mir weniger gefallen hat war das Theater mit der Registrierung, die einem keinen einfach ersichtlich Weg anbot die Registrierung zu umgehen. Nach dieser Hürde habe ich als erstes versucht Firefox sowie Adium (ICQ) zu installieren.

Ich muss vor Apple wirklich den Hut ziehen. Die Installation klappte beim allerersten Anlauf, war wirklich einfach und hat sofort funktioniert. Das bin ich von Windows nicht so gewohnt und unter Linux – na das ist ein unfairer Vergleich.

Das Look and Feel des OS ist fantastisch und gefällt mir als Eyecandyfanatiker wirklich gut. Was mir etwas komisch vorkommt ist die Menüleiste am oberen Bildschirmrand, aber ich schätze das ist einfach nur Gewohnheit.

Was mir auch nicht gefällt ist die Tastatur des MacBook Pro. Also ich hab definitiv schon bessere Keyboards betackert. Die Tasten haben einen schlechten Druckpunkt und sind fragwürdig angeordnet – aber dafür sind sie echt toll beleuchtet. Da macht das Arbeiten im dunkeln endlich mal Spass.

Es ist eigentlich schwer zu Beschreiben, aber es ist irgendwie ‘unbeschwert’ mit OS X zu arbeiten – es ist fokusiert. Man muss sich keinerlei Gedanken um das drumrum machen. Ich möchte mir allerdings nicht ausmalen was passiert, wenn da mal was schief läuft :-D Natürlich fehlt noch ein ganzer Brocken an Erfahrung, die sich erst im Laufe der Zeit einstellt.

Morgen versuche ich mich mit so Dingen wie SSH, SCP und allem was man so zum Leben als Unix Admin braucht.

Project X (Chapter One: Installation for Dummies)

February 18, 2008 – 21:29

Ich habe grade die Möglichkeit mich mal mit einem MacBook Pro zu beschäftigen. Damit das Ganze auch so richtig Spass bringt habe ich die Kiste vorher vom vorherigen Tester noch vollständig platt machen lassen. Also Macbook mit 10.5 DVD gepackt und mit nach Hause geschleppt.

Zu Hause angekommen habe ich das Ding eingeschaltet und nichts gesehen ausser einem weissen Screen. Okay – gut. 10.5 DVD rein und eingeschaltet. Wieder weisser Screen. Bootet wohl nicht automatisch von CD. Also DVD angesehen und festgestellt, dass da drauf was von C drücken stand – gemacht, eingeschaltet – plötzlich. – da – ein Apfel. Beruhigt habe ich mich zurückgelehnt um dem Schauspiel der installation zu folgen – so weit, so gut.

Nachdem (endlich) der Installer gealden hatte wurde ich sogleich von einem netten Hinweisfenster darüber informiert, dass meine DVD nur ein Upgrade ist und nicht mal eben einen Rechner installieren kann und ich 10.4 draufinstallieren müsste. Toll – dachte ich – ist ja wie beim PC :-)

Also nochmal ins Package geguckt und – tataaaa – 10.4 Installationsmedien. Reingeschoben, boot, boot und dann der Installer. Nächster Hinweis: Alert: This software cannot be installed on this computer. Hmm. Was soll das denn jetzt wieder heissen?

Etwas googeln brachte Licht ins Dunkel und klärte mich darüber auf, dass es wohl unterschiedliche Mediensätze gibt und nicht jeder MacBook Satz mit jedem MacBook funktioniert. Klar – da bin ich ja auch von selber draufgekommen – warum sollte ich auch davon ausgehen, dass ich mit einem Satz von MacBook Installationsmedien ein MacBook installieren könnte…

Soviel also dazu. Werde dann Morgen die richtigen Medien besorgen und weiterversuchen. Mehr dann in Teil 2 von Project X.

Kinocheck: I Am Legend

January 10, 2008 – 22:52

Und wieder ins Kino – heute stand ‘I Am Legend’ auf dem Programm. Der Film behandelt eine der möglichen Endzeitszenarien, in dem ein Virus den größten Teil der Weltbevölkerung dezimiert und der übrig gebliebene Rest entweder imun ist oder zu einer Art Zombie mutiert.

Wer jetzt einen Film in der Art der ‘Resident Evil’ Reihe mit Will Smith als männliche Mila Jovovich erwartet kann sich den Kauf des Tickets sparen.Also eigentlich kann man sich den Kauf des Tickets generell sparen. Es wurde viel Wert auf die Darstellung der Einsamkeit gelegt, der Action Part ist deutlich zu schwach ausgefallen.

Ich möchte jetzt nicht so weit gehen, dass ich sagen würde der Film war gähnend langweilig, aber er war doch massiv unter meinen Erwartungen. Ich will jetzt hier nicht zuviel Spoilern, falls sich das doch jemand noch ansehen will und seine eigene Meinung bilden möchte, aber es wäre durchaus viel mehr drin gewesen, hätte man sich entschieden nicht die Hälfte mit dem Thema ‘Mann, bin ich einsam’ zuzubringen.

Als es dann endlich anfängt zur Sache zu gehen ist der Film dann auch schon fast vorbei und man kann sich fast vorstellen, wie der Regisseur auf die Laufzeit des Films sieht und zu sich sagt ‘jetzt müssen wir aber mal fertig werden’. Ähnlich sieht es auch mit dem Ende aus, das ich nicht weiter enthüllen möchte, aber es scheint kein Sequell geplant zu sein, aber angeschlossen ist es auch nicht. Naja – schaut’s euch selbst an.

Fazit: viel Lärm um Nichts, aber handwerklich gut inszeniert. Es gibt einige Schreckszenen, die mich sogar manchmal kurz zucken ließen. Aber der Film ist weder tiefgängig noch ein Horrorstreifen. Unterhaltsam ist er nur minimal. Technisch ist der Streifen Durchschnitt. Es ist deutlich sichtbar, wo Computeranimationen eingesetzt werden, besonders auffällig ist dies bei den Szenen mit den wilden Tieren in New York. Die Kopie des Kinos hatte zudem diverse schwarze Flecken, was heutzutage eigentlich nicht mehr sein sollte. Um zum Punktzu kommen: Kinoeintritt kann man sich sparen und als DVD braucht man das auch nicht.

Kinocheck: Hitman – Jeder stirbt alleine…

January 9, 2008 – 0:33

Neuer Tag, neues Glück. Diesmal ist die Wahl auf die Kinoversion des EIDOS Titels ‘Hitman’ gefallen. Besetzt mit relativ unbekannten Gesichtern wird der Film wohl weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen, obwohl der Eine oder Andere Darsteller aus diversen Serien bekannt sein dürfte (Prison Break, Lost, Desperate Housewives, und sicherlich noch andere).

Der Film wurde unter anderem von Luc Besson und Vin Diesel produziert und macht einen Eindruck als sei er ein Mix aus Riddick und Triple X mit anleihen aus Burn Notice. Die FSK18 Einstufung kommt auch nicht aus dem Nichts – es geht gut zur Sache in dem Film. Es wird einiges in Schutt und Asche gelegt und jede Menge Blut vergossen, vermutlich ganz wie im Spiel – das ich allerdings nicht kenne… Auf das Spiel gibt es mindestens eine Anspielung, als 47 (unser Hitman) sich vom Balkon des Hotels schwingt um einen Stock tiefer ins Zimmer zu krachen. Die Kinder in dem Zimmer spielen, wie auch anders zu erwarten ‘Hitman’. Während 47 auf der Konsole von hinten zu sehen ist rennt er sozusagen ‘in Echt’ durch die Bude. Witzig, wenn auch nicht sehr originell.

Ich habe auch gelesen, dass der Regisseur des Films nach Abschluss der Dreharbeiten gefeuert wurde, weil der Film zu brutal geworden sei. Das Studio strebte wohl ein PG-13 Rating (FSK16) an – jetzt wurde ein R Rating (FSK18) draus. Der Film ist wirklich recht brutal, aber das ist das Spiel ist sicherlich auch nicht zimperlich. Aus meiner Sicht geht das also klar ;-)

Inhaltlich gibt der Film wieder mal nicht viel her. Der übliche Rachefeldzug eines nicht zimperlichen Kämpfers. Meiner Meinung nach aber trotzdem eine der besseren Kinoadaptionen eines Videospiels, wenngleich auch nicht sehr spannend ist sie dennoch Unterhaltsam.

Kann man sich auf jeden Fall ansehen, wenn man auf Schießen und Blut steht. Macht auch Spaß auf der großen Leinwand und hat mir besser gefallen als AvP 2 gestern.

Kinocheck: Alien vs. Predator 2

January 7, 2008 – 23:08

Wir waren gerade im Kino und haben uns Alien vs. Predator 2 reingezogen. Das Kinoerlebnis fand in einem nicht sehr vollen Kinosaal (ca. 15 Leute) an dem heutigen Montag Abend statt. Wenn man von den ‘voll krass korrekten’ Pissern hinter uns absieht, die die ganze Zeit irgendeinen ‘korrekten’ Kommentar abgegeben haben ging die Vorstellung voll in Ordnung. Da hofft man bei einer FSK18 Freigabe auf erwachsenes Publikum, aber offensichtlich ist das Wunschdenken.

Der Film war zugegebener Maßen kein Highlight der Filmgeschichte, aber er war wenigstens nicht langweilig. Es ging gleich am Anfang mit jeder Menge Krach, Bumm, Bang los und so blieb es, bis auf kurze pseudoemotionale Szenen, den ganzen Film.

Sound und Bild des Films waren hervorragend, wie man es von einem SciFi Spektakel heutiger Tage erwartet, die Story ist nach dem üblichen Plot und sofort vorhersehbar – sogar für mich – und natürlich gibt es ein offenes Ende, dass sogar intressant gelungen ist. Ich will hier aber mal nicht zuviel spoilern.

Fazit: leichte Unterhaltung, keine Überraschungen und wohl für die weibliche Bevölkerung etwas arg eklig. Für eine FSK18 Freigabe hätte aber schon noch eine Spur mehr Blut und Sabber fließen können.

Ein idealer Film um mal etwas abzuschalten und sein Hirn mit sinnlosem Bilderregen zu erfreuen. Muss man nicht unbedingt im Kino sehen – auf DVD ab 42″ macht es sicherlich auch viel Spass.

Skype, Video und Linux

January 6, 2008 – 22:09

Drei WebcamsIch habe mit Freuden vor längerer Zeit festgestellt, dass Skype endlich den Video Support in die aktuelle Linux Beta 2.0.0.13 eingebaut hat und diese mit 2.0.0.27 sogar nun einigermaßen funktioniert. Nur leider hatte ich keine passende Cam…

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